Das Corona-Psalmenbuch

Aus Pfaffenhofen

Die evangelische Kirchengemeinde Pfaffenhofen startet ein außergewöhnliches Projekt. Es ist ein Gemeinschaftswerk, an dem alle Beteiligten ihren individuellen Beitrag bei sich zuhause leisten können.

Die Idee

Das Corona-Psalmenbuch aus Pfaffenhofen

Entstehen soll „Das Corona-Psalmenbuch aus Pfaffenhofen“. Von Menschen geschaffen, die sich von dieser Idee begeistern lassen.

 

Gebunden aus den 150 Psalmen der Bibel, die als handschriftliche und künstlerisch interpretierte Werke von einzelnen Mitmenschen und Künstlern aus Pfaffenhofen, aus der Region – aber auch überregional – gemeinsam geschaffen wird.

 

Als Symbol der Verbundenheit, als Zeichen eines lebendigen Glaubens in der Gemeinschaft, in einer Zeit, die jeden Menschen fordert und herausfordert. Aber auch als Erinnerung daran, dass man nur gemeinsam – auch und gerade in schweren Zeiten – etwas erreichen kann.

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Die Idee des Corona-Psalmenbuchs ist, dass man sich in den belastenden Zeiten mit etwas beschäftigt, das Hoffnung und Mut macht. Wer die Sätze aus den Psalmen der Bibel mit der Hand schreibt, der meditiert und buchstabiert die alte Hoffnung neu für sich selber.

 

Jede und jeder arbeitet für sich an dem Corona-Psalmenbuch, ist aber Teil eines großen Ganzen. Schreiben verbindet über Abstand und Entfernung hinweg und lässt jeden, der mitmacht, zu einem Teil der Gemeinschaft werden. Von dieser heilenden und befreienden Wirkung des Schreibens wussten schon die Mönche, die lange vor dem Buchdruck die Bibel handschriftlich abgeschrieben haben.

An diese heilende Tradition knüpfen wir in der Pandemie an. Wir schreiben die Psalmen mit der Hand auf.

Wir illustrieren die Psalmen mit ihren Gebetsworten.

Wir gestalten die Psalmen künstlerisch.

Machen Sie mit, nehmen Sie sich Zeit dafür.

 

Seinen Platz soll das aufwendig gebundene Corona-Psalmenbuch in der Mitte der Kirchengemeinde auf dem Altar der Ottilienkirche in Pfaffenhofen als Zeichen der Hoffnung finden.

Bevor das Corona-Psalmenbuch aber gebunden wird, werden – voraussichtlich – im März 2022 eine Auswahl der Handschriften und künstlerischen Arbeiten im Schloss Ratibor in Roth in einer Ausstellung präsentiert.

Wer darf mitmachen?

Jede und jeder. Man muss nicht fromm oder gläubig sein, um einen Text der Heiligen Schrift abzuschreiben. Wer einer anderen oder gar keiner Religion oder Konfession angehört, darf ebenso mitmachen. Es gibt keine Beschränkungen. Es braucht nur die Bereitschaft, sich auf das Schreiben und Gestalten einzulassen und die Fragen und Gedanken zuzulassen, die dabei in einem aufsteigen.

 

Mitmachen kann jeder, der sich für dieses Projekt interessiert und davon begeistern lässt, mit vielen gemeinsam etwas in diesen Zeiten zuhause zu schaffen. Ob Hausfrau, jugendlicher Abiturient, Künstlerin oder Rentner, Studentin, Metzger, Physiotherapeutin oder Manager – alle sind dazu eingeladen, dieses Hand-Werk gemeinsam zu schaffen.

Wie kann ich mitmachen?
Eine kurze Zusammenfassung

  • Psalm aussuchen, sich für einen Psalm anmelden



     

  • vorgegebenes Material (vorgegebenes Papier,
    Rückumschlag, ….) kostenlos anfordern oder abholen


 

  • Psalm schreiben oder künstlerisch interpretieren (oder beides)



     

  •  fertiges Werk in den kostenlos zur Verfügung gestellten Rücksendeumschläge packen und zurücksenden oder abgeben.